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Lesefalken

Leseförderung geht neue Wege: Die „Lesefalken“ an der Gustav-Falke-Grundschule.

„Leseförderprojekt“ hat als Bezeichnung etwas Dröges, Altbekanntes. Doch das Vorhaben an der Gustav-Falke-Grundschule, das vom Quartiersmanagement Brunnenviertel finanziert und der LLW DaZ ausgeführt wird, will neue Wege gehen.

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Start am Welttag des Buches

Der Welttag des Buches am 23.4. war der Startschuss für zwei Fördermodule, die in enger Abstimmung und Kooperation mit Eltern, Lehrern und Erziehern erfolgen sollen. Mit einem bunten Infostand im Pausenhof und zahlreichen Lese- und Quizspielen für die Schüler und später auch für die Eltern wurde der Startschuss gegeben für ein Projekt, das vor allem auch Eltern in die Leseförderung mit einbeziehen will.

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Leser kennen und wissen mehr

Lese- und Sprachkompetenz sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Schul- und spätere Berufslaufbahn. In Zahlen ausgedrückt ist das ganz einfach und ziemlich eindeutig: wer täglich nur eine Minute liest, kommt pro Jahr auf 10.000 bis 60.000 gelesene Wörter. Menschen, die täglich eine Stunde schmökern, lesen jährlich vier bis neun Millionen Wörter. Und: Leser kennen 100mal mehr Wörter als Nicht- bzw. Wenig-Leser.

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Enge Zusammenarbeit, lockere Einheiten

Dabei wird hier „Förderung“ nicht unbedingt als klassischer Unterricht verstanden. Durch Veranstaltungen und offene Leseeinheiten soll das Interesse und die Beschäftigung mit dem Medium Buch unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet werden. In enger Zusammenarbeit mit den LehrerInnen und ErzieherInnen der Gustav-Falke- Grundschule bieten sich Möglichkeiten einer fördernden Ergänzung, aber auch die Förderung von Eigeninitiativen und Eigeninteressen, beispielsweise der Eltern. Was interessiert mich und meine Familie, wie können beispielsweise Entwicklungsstufen in und mit Büchern aufgearbeitet und entspannt werden? Mögliche Fragen und Inhalte.

Engagierte Mitarbeiter

Durchgeführt wird das Vorhaben maßgeblich von den inter@ktiv-Lehrerinnen Tina Hoffmann und Martina Ruge, unterstützt durch den freien Journalisten Thomas Magosch. Neben ehrenamtlichen LesepatInnen werden auch StudentInnen einschlägiger Studiengänge das Projekt bereichern und ergänzen. Im Mittelpunkt steht die „Begeisterung für das Buch“.

Die ersten Veranstaltungen

Startschuss für das erste Modul „Große lesen für Kleine“ ist der 4. Mai. Am Donnerstag, den 7. Mai trifft sich die Eltern-Schüler-Lese AG zum ersten Mal. Geplant sind Lesepicknicks und ausserordentliche Lese-Events, zu denen auch Schulen aus angrenzenden Bezirken eingeladen werden, zum Beispiel die Arkona Schule.

Wir hoffen auf zahlreiche, interessierte Teilnehmer, denn: Lesen ist alles andere als dröge, Lesen ist Spass mit Mehrwert!

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