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Sprachförderkonzept

Geschrieben von dirk am in

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Da sprachliche Fähigkeiten entscheidend für Schulerfolg und Bildungschancen sind, liefern Konzepte schulischer Sprachförderung Kindern mit Migrationshintergrund systematischeUnterstützung bei der sprachlichen Entwicklung.

Förderung in Deutsch als Zweitsprache ist für Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache von besonderer Bedeutung und sollte möglichst während der ganzen Schulzeit fachgerecht erteilt werden.

Da die Schul- bzw. Bildungssprache stark an der Schriftlichkeit orientiert ist, sollte die Sprachförderung in der Zweitsprache zum Ziel haben, dass sich die Schüler an den zunehmend sprachlich und fachlich anspruchsvoller werdenden Unterrichtseinheiten mündlich und schriftlich beteiligen können.

DaZ sollte Unterrichtsprinzip sein, d. h. in allen Fächern muss eine Verbindung von sprachlichem und fachlichem Lernen bestehen.

In Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mitte hat sich die „Lehr- und Lernwerkstatt Deutsch als Zweitsprache“ das Thema Sprachförderung und die Weiterbildung von Lehrkräften zur Aufgabe gemacht.

Aufgrund der sich stetig verschlechternden Schulleistungen und der Abnahme der Schulabschlüsse bes. bei Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund hat der Bezirk Mitte im Jahr 2003 ein „Gesamtkonzept Sprachförderung“ beschlossen. Dieses Gesamtkonzept gibt eine umfassende Übersicht über die Sprachförderung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund.

http://www.berlin.de/ba-mitte/org/auslaenderbeauftragter/sprachfoerderung.html

http://daz-lernwerkstatt.de

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