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3. Berliner DaZ-Tage

Geschrieben von dirk am in DaZ-Tage, Veranstaltungen

Man liest, um Fragen zu stellen – Entwicklung von Lesekompetenz

Die im jährlichen Rhythmus stattfindenden DaZ-Tage fanden in diesem Jahr in Kooperation mit dem LISUM Berlin statt. Sie beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Lesen und den Möglichkeiten der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Schule und Unterricht. Die Entwicklung der Lesekompetenz gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Schule, denn Schwächen in der Lesekompetenz bedeuteten erhebliche Chancennachteile.

Die Veranstalter hatten sich zwei Schwerpunkten für die diesjährigen DaZ-Tage gewählt. Zum einen, wie kann der Untericht so gestaltet, dass alle Schülerinnen und Schüler Lesekompetenz entsprechend ihrem Potenzial entwickekln können? Und zum anderern, welche Unterstützung kann die Schule im außerunterrichtlichen Bereich ergreifen, um beispielsweise Eltern für die Unterstützung bei der Entwicklung der Lesekompetenz zu gewinnen oder die Lesemotivation zu erhöhen.Neben vielen Fachvorträgen und Workshops, die sich mit diesen Themen beschäftigten, gab es ein interessantes Rahmenprogramm mit Präsentationen von Leseprojekten und von Leseinitiativen aus unterschiedlichen Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe. Außerdem gab es eine umfangreiche Ausstellung von Unterrichtsmaterialen und Fachbüchern. 

Elterntagung Oktober 2005

Geschrieben von dirk am in Allgemein, Elterntagungen, Veranstaltungen

Gemeinsame Fachtagung der Lehr- und Lernwerksatt DaZ und der Volkshochschule Berlin Mitte

„Guten Morgen, liebe Eltern“ Erwachsenenbildung in der Grundschule

Familie Özdemir (Name geändert) wohnt in einem Berliner Bezirk, der zu den Stadtteilen mit sozialen Problemlagen zählt. Wie alle Eltern wünschen sie sich für ihren Sohn M. eine gute Schulausbildung. Diese soll es ihm ermöglichen, später einen guten Beruf auszuüben und für seinen eigenen Lebensunterhalt
zu sorgen.
Bei der Unterstützung seiner schulischen Laufbahn sehen sie sich allerdings vor einige Probleme gestellt:
Weil sie nicht aus Deutschland kommen, haben sie keinen Einblick in das deutsche Schulsystem und wissen nicht, was an den Schulen verlangt wird.

2. Berliner DaZ-Tage

Geschrieben von dirk am in DaZ-Tage

Perspektiven für DaZ

Broschüre 72 Seiten (pdf / 4,8 MB)

Rose-Marie SeggelkeLiebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, dass es gelungen ist, unser Versprechen, die gemeinsame Fachtagung der Senatsbildungsverwaltung und der GEW BERLIN vom 15. Februar 2005 in einer Broschüre zu dokumentieren, einzulösen.

Es hat einige Zeit gedauert, bis alle Beiträge beieinander waren und die technische Umsetzung erfolgen konnte. Hierfür möchte ich besonders dem ?Landesausschuss für Multikulturelle Angelegenheiten? (LAMA) der GEW BERLIN , der auch für die Vorbereitung der gut besuchten Tagung verantwortlich war, und den KollegInnen der ?Lehr- und Lernwerkstatt DaZ? danken. Namentlich die Redaktion aus Undine Zeibig, Almut Mohrmann, Michael Nové und Gerhard Weil hat sich mit ihrem Einsatz für die Dokumentation verdient gemacht. Aber auch allen anderen Helfern und Unterstützern, nicht zuletzt aus der GEW-Geschäftstelle, sei an dieser Stelle gedankt.

1. Berliner DaZ-Tage

Geschrieben von dirk am in DaZ-Tage

Broschüre

Markt der Möglichkeiten

Vorwort: Prof. Hans-Eberhard Piepho

PiephoDas DaZ-Modell der Lehr- und Lernwerkstatt in Berlin lernte ich während einer Fachtagung kennen und war spontan von der großen Bedeutung und hohen Praxisrelevanz überzeugt.
Gerade im Zusammenhang mit dem neuen DaZ-Lehrplan sind die modularen „Lernkapseln“ als Brücke zwischen der Alltagssprache, in die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen biografischen Wegen, aber im Unterricht zielgerichtet hineinwachsen (Sprachwachstum), und den schulfachsprachlichen Registern sehr wichtig, von deren Beherrschung der Schul- und Ausbildungserfolg stark abhängt.
Das sprachliche Wachstum ist kein gradliniger und daher auch kein linearer Prozess mit einer extern definierten linguistischen Progression, sondern weitgehend von biografischen und anlagenbedingten Faktoren, insbesondere von effektiven, aktiven Momenten und neurolingualen Dispositionen bestimmt. Es gelingt nur, wenn die Zweitsprache auf Erfahrungen gegründet ist und zu Erfahrungen und Erlebnissen führt, die einfache Begegnungen, Regelungen und Textverständnisse ermöglichen und zur Versprachlichung von Absichten, Befindlichkeiten und Fantasien befähigen.

Unterricht hat natürlich immer auch das Ziel, dass diese Kommunikationen spontaner und die Versprachlichung immer geläufiger und „korrekter“, auch im Sinne sozialer Regeln und Konfliktbewältigungen in der Normalkasse und im Alltag gelingen.

 

Veranstaltungen

Geschrieben von dirk am in Veranstaltungen

Die Lehr- und Lernwerkstatt DaZ will die Umsetzung der Sprachförderung DaZ an den Berliner Kitas und Schulen verbessern. Um dies zu erreichen, müssen alle am Bildungsprozess der Kinder beteiligten angeregt und vernetzt werden: Eltern, Lehrkräfte, Studierende, Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher, Psychologen, Kinderärzte, usw.

Die Lehr- und Lernwerkstatt DaZ hat deshalb verschiedene Fortbildungs- und Tagungsformate entwickelt wie die seit 2004 stattfinden Tagungswochen „Berliner DaZ-Tage„, die auf die Innenstadtbezirke ausgerichtete Tagungsreihe „Guten Morgen, liebe Eltern … Erwachsenenbildung in der Grundschule“ zur Elternbildung, und vieles mehr.

Öffnungstage

An jedem Mittwoch (außerhalb der Schulferien) können Sie sich in unseren Räumen von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr informieren und Materialien einsehen. Dazu gehören gehören z.B.

  • Themenbezogene Unterrichtsmaterialien, Unterrichtshilfen und Leitfäden
  • Methoden- und Spielesammlungen
  • Unterrichtsmaterialien zum Download
  • Computerprogramme zum Erstellen von Materialien
  • Lehrwerke, Sekundärliteratur, Fachzeitschriften, Broschüren und
  • Tagungsdokumentationen
  • Sachkunde-Schmökerkisten
  • Familien-Lernpakete

Darüber hinaus gibt es an jedem Mittwoch von 15.30 – 16.30 Uhr einen Themenschwerpunkt, bei dem wir Ihnen spezielle Materialien genauer vorstellen (Anmeldung nicht erforderlich).